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Custom Fields

in Wordpress Plugins

Mit dem heute vorgestellten Plug-in bringt man die Custom Fields in WordPress auf ein komplett neues Level! Ich verwende gerne Custom Fields bei viele Projekte, da ich damit mehr Flexibilität habe und gewisse Textbausteine perfekt im Design (Template) integrieren kann.

So verwende ich bspw. auf NachhilfeAkademie.org Custom Fields um Daten wie Adresse etc. der Nachhilfe-Institute dynamisch im Design zur Verfügung zu haben um so unabhängig zu sein und die Informationen dort darstellen kann wo ich sie möchte. Ähnliches wird auch auf FamilienBrettspiele.de verwendet um Daten der Brettspiele separat darstellen zu können.

Was sind Custom Fields?

Custom Fields können grundsätzlich auf jeder Seite eingefügt werden, du kannst sie aktivieren (falls noch nicht geschehen) wenn du auf “Optionen einblenden” gehst und dort “Benutzerdefinierte Felder” aktivierst. Custom Fields werden unter anderem auch von Plug-Ins verwendet um so Seiten-spezifische Daten zu speichern. Oder man kann freestyle selber custom fields definieren.

Custom Fields bestehen immer aus Key und Value, also den Namen des Custom Fields und der dazugehörige Wert. Der Name sollte immer eindeutig zuordenbar sein, da er später im Template-Code verwendet wird.

Nachteil von WordPress Custom Fields

Der Nachteil von Custom Fields ist, dass es eine bis dato sehr unsaubere Lösung ist. Bzw. kann man niemanden zumuten händisch mehrere Custom Fields für eine Seite einzutragen, wenn mehrere Informationen eingetragen werden müssen. Da kommt nun das Plug-In “Advanced Custom Fields” ins Spiel, damit kann man den Seiteneditor komplett neu gestalten und so mehrere Felder angeben die für eine Seite ausgefüllt werden müssen.

Custom Fields in WordPress

Das ist ein Beispiel von FamilienBrettspiele für eine Brettspiel-Beschreibung. Wie du sehen kannst kommen sehr schnell, sehr viele Custom Fields zusammen was das Eintragen neuer Artikel sehr mühselig macht, bzw. unübersichtlich.

Custom Fields ausgefüllt

 

Advanced Custom Fields in WordPress

Mit Advanced Custom Fields kannst du jetzt eigene Felder bestimmen und diese schön übersichtlich darstellen auf der Seite.

Advanced Custom Fields

Installation von Advanced Custom Fields

Das Plug-In kannst du kostenlos auf WordPress.org runterladen oder bequem über den integrierten WordPress Plug-In installer installieren. Nach der Installation einfach wie gewohnt das Plug-in aktivieren und schon taucht in der Sidebar ein neuer Menüpunkt namens “Custom Fields” auf.

Advanced Custom Fields konfigurieren.

Nach der erfolgreichen Installation kannst du beginnen deinen neuen Seiteneditor zu erstellen.

  1. Gehe auf Custom Fields
  2. Wähle “Add New”Neues Custom Field hinzufügen
  3. Nun einen Namen für den Editor vergeben und die jeweiligen Felder eintragen.
Mit Advanced Custom Fields kannst du 14 verschiedene Feldtypen auswählen und eine Beschreibung was das jeweilige Feld macht. Das ist natürlich sehr von Vorteil wenn andere Personen auch Seiten eintragen müssen. Somit kommt es zu keine Fragezeichen was die jeweiligen Felder bedeuten. :) Alle Felder im Editor können per Drag and Drop neu sortiert werden.
Unter dem Bereich “Location” kann man bestimmen wo dieser neue Editor angezeigt werden soll. So kannst du selektieren auf welchen Kategorien der Editor zur Verfügung stehen soll oder selbst ob Page oder Post. Ich verwende diese Funktion auf einer Produktvergleichsseite wo gewisse Kategorien einen anderen Editor haben als die restlichen Seiten.
Nachdem alle Felder hinzugefügt sind kann man auch schon publizieren und das Meisterstück betrachten. :)

Verwenden von Custom Fields im Design

Nachdem du die ersten Seiten erstellt hast und die Custom Fields ausgefüllt sind, möchte man sie natürlich auch im Design einbinden. Advanced Custom Fields bietet hier zwei grundsätzliche Varianten an.

  1. get_field()
  2. the_field()
Wie so üblich in WordPress, liefert get_* den jeweiligen Inhalt in eine Variable zurück, während the_*() bereits den Inhalt ausgibt.
So kannst du einfach in deinem Theme-Template an the gewünschten Position die Werte von den custom fields ausgeben. z.B.: the_field(‘feldname’);

Einsatz von Advanced Custom Fields

Ich würde empfehlen ein eigenes Template für die Verwendung von Advanced Custom Fields zu erstellen. Dadurch bleibt das Standard Template noch erhalten  und man hat eine schöne Abgrenzung.

Viel Spass.

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